Schmuckhornfrosch Anschaffung

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Fröschelinchen
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Beitrag von Fröschelinchen » Donnerstag 3. Juli 2008, 22:45

Ich hab zwei Röhren drin, einmal Warmweiß - ein gemütliches weiß, und dann noch eine Röhre "Flora". Die hat so einen leichten blaustich in der Farbe.
Die werde ich dann wohl drin lassen, ist auch so eine Pflanzenlampe.
Vorher, als meine Unken noch drin waren, ist die Efeutute auch wie blöd gewuchert. Musste alle 4 Wochen den Urwald zurückschneiden. :wink:

Naja, aber ich denke, es ist normal wenn der Frosch sich verbuddelt und nicht den ganzen Tag zu sehen ist
Liebe Grüße
Fröschelinchen

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Fröschelinchen
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Beitrag von Fröschelinchen » Donnerstag 3. Juli 2008, 22:52

Achso, und heute mittag hab ich ihn ausversehen etwas asgebuddelt, als ich ihm noch einen Blumentopf reingesetzt hab.

Dann hab ich ihn in die Wasserschale gesetzt, und ihn noch zu einer Wachsmade überredet :wink:
Wieviel sollen so kleine Knirpse am Tag bekommen?
Gestern hat er ein Heimchen und eine Wachsmade gegessen?

Seit heute mittag sitzt er in der Wasserschüssel....seit einer Stunde direkt neben der Wasserschüssel.....
also sie bewegen sich nicht oft, und dann auch nicht viel, oder?
Liebe Grüße
Fröschelinchen

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Heimchengrab
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Beitrag von Heimchengrab » Freitag 4. Juli 2008, 07:30

juten morgen!

naja, dat sind halt lauerjäger...

wenn sie erstma nen lauschiges plätzchen gefunden haben, bleiben sie da auch ne weile.

frisst er denn schon von der pinzette? das macht dann vieles viel einfacher.

wie groß ist er jetzt? wenn er schon große heimchen schafft, würd ich ihm alle ein bis zwei tage eins geben.

schau noch mal im care sheet rein, da steht alles prima ausgeführt.

und nich so viel wachsmaden... :lol:
lg vom heimchengrab

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Indy
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Beitrag von Indy » Mittwoch 9. Juli 2008, 09:35

Ja, versuch ihn ausgewogen zu ernähren.
Und vergiss nicht Regenwürmer zu verfüttern. Die haben eine Menge Calzium und sind ein sehr gutes Futter. Aber nicht die Kompost oder Mistwürmer, sondern die Laubwürmer der Gattung Dendrobaena.
Wenn die Würmer für den Kleinen noch zu groß sind, dann schneide sie in entsprechende Happen.

In größeren Abständen gebe ich auch mal eine tote Babymaus. Wenn ich sie vor das Froschmaul fallen lasse und sie ein wenig herumrolle, schnappen sie alle sofort zu.
Aber auch hier mit Bedacht füttern. Ich merke jedesmal einen enormen Wachstumsschub, wenn ich mal einen Nager gefüttert habe.

Ich versuche halt beim Futter ein gewisses Gleichgewicht zu halten. Am meisten Insekten, dann Würmer und als Leckerbissen ab und zu mal ein Mäuschen in der entsprechenden Größe.
Wenn dann von der Pinzette gefressen wird, dann werden die Insekten auch bestäubt.
Achja, die Insekten füttere ich vorher auch mit Fischfutter (die Heimchen und Grillen) und die Heuschrecken mit Löwenzahn. Das macht dieses Futter auch noch mal hochwertiger für die Frösche.

Ansonsten besorge Dir die drei Büchlein, die Du bei Amazon finden kannst.

Gruß Otmar

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Fröschelinchen
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Beitrag von Fröschelinchen » Mittwoch 9. Juli 2008, 10:21

Also Regenwürmer wären zu groß für ihn gewesen, aber mal schauen beim nächsten.
Hatte auch Dendrobaena gekauft.

Von Mäusen halte ich eher nichts, weil sie das Fett nicht so gut verarbeiten können.
Den Heimchen geb ich noch Terracrick zum Essen.

Die Bücher bringen mir leider nicht so viel....bin nicht so sprachbegabt :oops:
Liebe Grüße
Fröschelinchen

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Indy
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Beitrag von Indy » Mittwoch 9. Juli 2008, 12:48

Das mit den Mäusen und das deren Fett von den Fröschen schwer gespalten werden kann habe ich schon gelesen. Ich will das auch nicht bestreiten, da ich das Gegenteil nicht beweisen könnte, nur was ich daran nicht verstehe ist:

Ein Ceratophrys wird in der Natur alles packen und fressen, was er nur überwältigen kann, denke ich jedenfalls. Gerade weil er ein Ansitzjäger ist und auf das angewiesen ist, was ihm vor das Maul läuft.
Und in seinem Biotop gibt es ganz bestimmt jede Menge kleiner Nager. Und wenn die ihm vor die Nase laufen, dann wird er sie auch packen. Klar, eine Babymaus wird es bestimmt nicht sein, aber andere kleine Nager bestimmt.
Dann müsste er doch von seinem Organismus so gebaut sein, dass er diesen Nager auch verdauen und verwerten kann. Oder ist bewiesen, das sie in der Natur Nager verschmähen?

Dagegen spricht, dass ich vor vielen Jahren sehen konnte, wie ein Bekannter von mir, einen Ornata ausschließlich mit Mäusen ernährte, zumindest wie er größer war. Und das Tier war wirklich ein riesen Brocken und wurde alt.
Natürlich sollte er nicht jeden Tag Mäuse bekommen. So wird es ja auch in den englischen Büchern beschrieben.

Die englische Literatur sagt auch an manchen Stellen, dass bei zu viel Mäuseverfütterung der Frosch blind werden kann.
Ich frage mich halt, wie kommt so etwas zu Stande, bzw. auch wenn der Frosch das Fett von Säugern wirklich nicht so gut spalten kann, was hat das für Auswirkungen, wenn nur hin und wieder mal eine Maus verfüttert wird.
Meine biologischen Kenntnisse sind dafür leider zu gering, aber ich werde mich mal demnächst mit einem Spezialisten darüber unterhalten.

Tatsache ist, das ich meinen "Fantasie" erst mit Mäusen überhaupt zum fressen bekam und dass das Tier deutlich gedeihte und wuchs.

Wie gesagt, ich füttere Mäuse höchstens alle drei Wochen.

Also ich will jetzt keine Lanze pro Mäusefütterung brechen, aber vielleicht hat ja jemand hier im Forum eine Antwort für meine Fragen.

Gruß Otmar

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Heimchengrab
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Beitrag von Heimchengrab » Mittwoch 9. Juli 2008, 15:57

hallo!

hmm, also ich denke auch, dass ne gelegentliche maus dem frosch nicht schadet, eher im gegenteil.

in seiner natürlichen umgebung wird er auch nagetiere nicht verschmähen. den hauptbestandteil seiner nahrung machen aber nunmal kerbtiere und spinnen aus, und schon allein deshalb, weil sie in größeren mengen vorkommen als nager.

fett ist ein wichtiger bestandteil für eine ausgewogene ernährung, wie beim menschen ja auch.

zuviel fett hingegen ist aber, wieder wie beim menschen, schädlich.

ein eisbein pro monat bringt dich nicht um, bei einem pro tag sieht die sache schon etwas anders aus... würrggg :lol:

tatsache ist, das frösche, die mit viel warmblüterfleisch (nagetiere ebenso wie zb rinder- oder geflügelherz) gefüttert werden, schneller wachsen und auch schneller fett werden, da es im vergleich zu den insekten mehr "power" enthält. eine beliebte vorgehensweise in vielen zoogeschäften, um aus mini- maxischmuckis in kürzester zeit zu machen.

das ist auf dauer aber nicht gesund und auch nicht natürlich.

aus erdgeschichtlicher sicht haben sich amphibien weit vor den säugern entwickelt und ihren metabolismus seit millionen jahren kaum verändert. als sie auf der erde erschienen, gab es ausser anderen amphibien nur fische, insekten und dergleichen zu erbeuten. also haben sie sich an diese nahrung angepasst und können sie besser verwerten und vertragen als zb ne maus.
lg vom heimchengrab

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Hendrik
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Beitrag von Hendrik » Mittwoch 9. Juli 2008, 16:38

Hi

dem ist wohl nichts mehr hinzu zu fügen.
Ich füttere auch alle paar Wochen mal eine oder auch zwei Nackte.
Stinte übrigens jetzt auch nur noch ab und zu und nicht mehr so oft.

mfg Hendrik

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Indy
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Beitrag von Indy » Mittwoch 9. Juli 2008, 17:03

Na das sind doch schon mal Antworten, die sich mit meinen Ansichten decken.
Danke dafür! :)

Ich denke auch, dass ab und zu mal ne Maus nicht schadet. Gerade heute Mittag habe ich erlebt, wie mein kleiner Albino sich weigerte einen Wurm zu fressen. Die letzten Tage hatte er nur Heimchen bekommen.
Nun, da habe ich ihm aus Verzweiflung eine ganz kleine Babymaus aufgetaut und schwubbs, die hat er sofort gepackt und verschluckt.
Das ist jetzt die zweite in seinem vielleicht drei Monate altem Leben.

Und freiwillig Eisbein? Nee, nie im Leben!

Und das Insekten die Hauptnahrung sind, davon bin auch ich überzeugt.

Grüße
Otmar

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Beitrag von Indy » Mittwoch 9. Juli 2008, 17:08

Hendrik hat geschrieben: Stinte übrigens jetzt auch nur noch ab und zu und nicht mehr so oft.
Bezüglich den Stinten ist es bei mir so, die cranwelli Dame verputzt sie liebend gern, der "Fantasie" weigert sich hartnäckig auch nur einen zu fressen.

Insofern wird bei mir hauptsächlich mit Grillen. Heimchen, Heuschrecken und Tauwürmern gefüttert.

Grüße
Otmar

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Beitrag von Fröschelinchen » Donnerstag 10. Juli 2008, 09:58

Also in der Natur weiß man aber auch nicht, wie alt die Tiere werden.
Und ausschließlich mit Mäusen zu füttern - auch wenn es einmal gutgegangen ist - halte ich auch nicht für argerecht.
Fische irgendwie auch nicht...er könnte sich doch nie einen Fisch fangen :lol:
Und der Mensch isst ja auch Sachen, die er schwerer verdauen kann als andere und isst sie trotzdem :wink:
Bei uns im Terra kann der Frosch eben nur das essen, was wir ihm vorsetzten.

Natürlich habt ihr beide in einigen Dingen auch Recht, Heimchengrab erklärt das auch ganz schön.
Ich denke, mal alle drei Monate eine Maus zu verfüttern, kann ich entbehren....dafür muss ich meinen Frosch aber erst mal so groß bekommen, dass er eine packt :(
Liebe Grüße
Fröschelinchen

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Ash
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Beitrag von Ash » Donnerstag 10. Juli 2008, 11:29

Hello, zu der Fütterung mit Mäusen siehe auch hier:

http://www.pacmanfrogs.de/forum/viewtopic.php?t=132

Ich, meine Frösche bekommen sehr selten Mäuse.
Mein großer Pyxie hat heute seine erste bekommen.
Mein großes Schmuckhornfrösch Männchen hat bis jetzt 4
bekommen... die kleinen ab und an eine Babymaus wenn meine Schlange mal keinen Hunger hat.

greets

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Fröschelinchen
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Beitrag von Fröschelinchen » Donnerstag 10. Juli 2008, 22:58

So, aus dem Ornata wird nun doch nichts.... :(
Wäre auch zu schön gewesen, nen rotgrünen Ornata zu bekommen.
Er hat nochmal gefragt, und die Tiere seien auch nur 2-3cm groß, und natürlich keine Garantie, dass er durchkommt.
Der andere Interessent ist auch abgesprungen, somit müsste ich 100 Euro für einen 2-3cm Ornata blechen, und das ist mir einfach zuviel. Ich möchte zwar so gerne einen, aber nicht um jeden Preis - vielleicht, wenn ich im Lotto gewinne :wink: Deswegen hab ich abgesagt.
Er meinte auch, die wären im Moment ganz schwer zu bekommen.
Ich hab ihn jetzt gefragt, ob er mir vielleicht semiadulte oder adulte Tiere besorgen kann.
(Ornata ist da logischerweise nicht drin, nur Cranwelli oder Cranwelli Albino - möchte natürlich einen Albino :wink: )
Morgen gibt er bescheid...mal abwarten 8)
Falls nicht, vielleicht kann mir hier ja jemand seinen Schmucki abtreten.... :twisted: :wink:
Liebe Grüße
Fröschelinchen

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Heimchengrab
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Beitrag von Heimchengrab » Freitag 11. Juli 2008, 07:45

hmmalsonaja, falls (also FALLS) sich mein mini-ornata als männchen entpuppt und dir das geschlecht egal ist oder du gern nen männchen möchtest (die quaken ja so putzich...), könnteste den schon haben. ich brauch ja nen weibchen.

er oder sie is trotz anfänglichen schwierigkeiten voll durchgestartet, frisst prima und man kann beim wachsen zusehen.

ich würd die größe mal auf 4 cm schätzen.

falls ich dazu komme, werd ich nachher mal nen paar fotos reinstellen, dann könnt ihr alle mal nen sachkundigen geschlechts-tipp abgeben... :wink:
lg vom heimchengrab

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Beitrag von Fröschelinchen » Freitag 11. Juli 2008, 10:06

Ui, na das wär doch was :D (natürlich nur falls)
Meistens kann man es sich ja nicht aussuchen, aber ein Männchen wär mir schon lieber (wegen der Größe und des Quakens - bin leider noch nicht in den Genuss gekommen :wink: )

Wie lange hast du ihn denn und woher?

Bin schon gespannt auf die Fotos....aber dir wird ja dann wohl klar sein, auf was ich tippen werde.... :lol:
Liebe Grüße
Fröschelinchen

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